Selbst-Coaching

Im Rahmen des Selbst-Coaching werden dem Klienten Coaching-Unterlagen zur Verfügung gestellt, die die Selbstreflexion anregen. Der Coach gibt dabei keine Unterstützung bei der inhaltlichen Bearbeitung des Anliegens.

Eine evaluative Pilotstudie von Dr. Martina Offermanns zeigte, dass der Coach wichtige Funktionen im Coaching-prozess übernimmt, die bei eienem angeleiteten Selbst-Coaching zu kurz kommen. Trotzdem können auch durch das Selbst-Coaching positive Effekte erzielt werden.

Kritische Stimmen bemerken, dass ein Coaching auf Impulse von außen angewiesen ist und insofern die Interaktion mit einem Gegenüber notwendiger Bestandteil ist. Die Außensicht verhindert eine permanente Selbstbespiegelung, die sich ohne neue Anstöße im Kreise dreht.

Quellen

  • Rauen, C.(Hrsg., 2005). Handbuch Coaching. Göttingen: Hogrefe
  • Offermanns, M. (2004). Braucht Coaching einen Coach? Eine evaluative Pilotstudie. Stuttgart: Ibidem. 

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Themen des Coaching-Magazins 3/2017: Coaching im Non-Profit-Sektor | Interview mit Camelia Reinert-Buss | Konfliktnavigation | Resilienz in der VUCA-Welt | E-Coaching | Eine Frage der Macht | Sinnorientierte Führung | Tool Wenn ich Millionär wär' | uvm.