Psychosynthese

Ziele

Im Gegensatz zu anderen tiefenpsychologischen Schulen zielt die Psychosynthese weniger auf Analyse als auf Synthese; sie ist weniger problem- als potenzialorientiert; und sie arbeitet mit der Kraft des Höheren Bewußtseins/Höheren Selbst und des Willens. In Beratung, Coaching und Therapie führt der Weg über die Identifikation unterschiedlicher Persönlichkeitsanteile/Teilpersönlichkeiten und Potenziale eines Menschen. Prozesse des Verstehens und Akzeptierens unterstützen sodann die Integration widerstreitender Persönlichkeitsanteile unter die Führung des Personalen Selbst (personale Psychosynthese) bzw. des Höheren Selbst (transpersonale Psychosynthese).

Methoden

Die Psychosynthese arbeitet insbesondere mit Teilpersönlichkeiten und Imaginationen. Sie nutzt außerdem die Methoden zahlreicher therapeutischer Schulen und psychologischer Modelle (u.a. Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, Logotherapie, Psychodrama), aber auch Visualisierungen, freie Assoziationen, Meditation oder freies Malen. Weitere Methoden sind u.a. Traumarbeit, Assoziationsverfahren, Humor, Symbolarbeit, Techniken zur Entwicklung des Willens, Focusing, Disidentifikation, Selbstidentifikation und kreative Ausdruckstechniken.

Anwendungsfelder

Psychosynthese findet in vielen Bereichen Anwendung und es werden kontinuierlich neue Felder erschlossen. Erprobte Bereiche sind:

  • Pädagogik: Kindergärten, Schulen, Erwachsenenbildung
  • Gesundheit: Prävention, Psychotherapie, Psychosomatische Erkrankungen, Chronische Krankheiten, Krebsnachsorge
  • Betrieblicher Kontext: Managementtraining, Coaching, Personalentwicklung und Teamentwicklung
  • Politik: Begleitung globaler Gruppenprozesse


Weblinks

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