Hier wird eine Person durch einen Coach beraten. Der Coach kann dabei aus den oberen drei Personengruppen stammen. Typische Klienten sind i.d.R. Personen mit Führungsverantwortung und Managementaufgaben sowie Selbstständige. Beim Einzel-Coaching als Führungsaufgabe ("Vorgesetzten-Coaching") werden Mitarbeiter von ihrem Vorgesetzten entwicklungsorientiert geführt. Themen und Inhalte sind durch die vorgegebene, i.d.R. starre Rollenverteilung stark eingeschränkt.
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Gruppen-Coaching bedeutet, dass sich der Coaching-Prozess auf eine Gruppe von Personen bezieht, die zunächst in keinem bestimmten Funktionszusammenhang stehen müssen. Das Gruppen-Coaching ist teilweise (als "Einzel-Coaching unter Zeugen") umstritten, da es oftmals kaum von herkömmlichen Team-Entwicklungs-Methoden unterschieden wird. Oft macht ein Gruppen-Coaching daher nur Sinn, wenn es durch Einzel-Coachings für die Gruppenmitglieder ergänzt wird. Eine Unterform des Gruppen-Coachings ist das Team-Coaching.
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Team-Coaching (teilweise auch "System-Coaching" genannt) ist ein Spezialfall des Gruppen-Coachings. Hier wird eine bestimmte in einem Funktions- oder Systemzusammenhang stehende Gruppe von Personen (z.B. eine komplette Führungsetage oder Abteilung) – meist in ihrem verhaltensrelevanten Umfeld – gecoacht.
Projekt-Coaching ist wiederum ein Spezialfall des Team-Coachings. Hier helfen Coaches bei der Durchführung von Projekten und arbeiten oft mit mehreren, in einem Funktionszusammenhang stehenden Personen zusammen. Dies kann in Form von Einzel- oder Gruppen-Coachings geschehen und ist von dem jeweiligen Projekt und den Anforderungen der Projekt-Mitglieder abhängig. Daher werden im Rahmen von Projekt-Coachings auch verschiedene Settings kombiniert, z.B. Coaching-Maßnahmen, die in Zusammenarbeit von externen und internen Spezialisten konzipiert und durchgeführt werden.
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