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Missbrauch von Vorstandspositionen beim dvct e.V.?
Die seit Dezember 2004 tätige Schlichtungsstelle des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct) e.V. tritt geschlossen von ihrem Amt zurück und aus dem Verband aus.
Die Schlichtungsstelle ist zu dem Schluss gekommen, dass es zwischen den Personen, die den Vorstand des dvct e.V. inne haben, Axel Janssen und Valentin Nowotny, und den Mitgliedern des dvct zu Interessenskonflikten kommen wird, wenn das Handeln des Vorstands nach innen und außen transparent wird. Der Anspruch des Verbandes als deutschlandweites Qualitätssiegel im Coaching und Training zu gelten gerät nachhaltig in Gefahr.
Der Verdacht eines Missbrauchs, des für Qualität im Coaching und Training stehenden Verbandes, als Marketinginstrument für die Unternehmen der Vorstände konnte nicht ausgeräumt werden.
Interessenskonflikte mit verbandszugehörigen Anbietern von Coach- und Trainerausbildungen und Intransparenz bezüglich der gleichzeitigen Besetzung und Ausfüllung ihrer Rollen als Vorstand, unabhängige Zertifizierungsgutachter und seit diesem Jahr als Ausbildungsanbieter, sorgten bereits bei einzelnen Mitgliedern für Verwirrung und Unverständnis.
Die Schlichtungsstelle, als unabhängiges Organ des dvct e.V., sah sich aufgrund dessen in ihrer Verantwortung in die Pflicht genommen die Qualität als Leitmotiv des Verbandes zu erhalten und bat um ein klärendes Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern. Diese sollten darauf hingewiesen werden, dass ihr Verhalten sowohl bei Verbandsmitgliedern als auch in der Öffentlichkeit zu negativen Vermutungen über die Wahrung der Unabhängigkeit bei den Zertifizierungen führen könnte.
Nachdem Termine vom Vorstand zunächst verschleppt wurden, konnte die Schlichtungsstelle ihr Anliegen im Oktober 2005 an Axel Janssen und Valentin Nowotny herantragen. Der Schlichtungsausschuss forderte den Vorstand auf, die Verbandsmitglieder auf einer vorgezogenen Jahreshauptversammlung über die Geschehnisse zu informieren und mögliche Gefahren, bezüglich der Besetzung von mehreren Rollen mit den gleichen Personen zu erörtern und mit den Mitgliedern einen gemeinsamen Standpunkt zu entwickeln.
Der Vorstand verlegte zwar die Mitgliederversammlung um einen Monat vor, verpasste es jedoch, die anwesenden Mitglieder im Rahmen der vorgesehenen Tagesordnungspunkte über die Situation in Kenntnis zu setzen.
Die Schlichtungsstellenleiterin, Stephanie Müller, wollte dies vor Ort im Rahmen der Tagesordnung konstatieren und für nicht anwesende Mitglieder im Protokoll festhalten lassen. Sie wurde allerdings daran gehindert, indem die offizielle Mitgliederversammlung vom Vorstand abgebrochen wurde.
Da sich die Schlichtungsstelle mit diesen Zuständen nicht identifizieren kann und der Vorstand, trotz mehrfacher Bitte um Klärung, dieser nicht nachgekommen ist, tritt die Schlichtungsstelle geschlossen zurück und aus dem Verband aus.
„ Unser oberstes Ziel ist es, einen Beitrag zur Gewährleistung von Qualität im Coaching und Training zu leisten. Wir nehmen die Verantwortung, die wir anderen Mitgliedern, Instituten und der Öffentlichkeit gegenüber haben, ernst und machen aus diesem Grund unsere Bedenken öffentlich“, so die Schlichtungsstellenleiterin Stephanie Müller.
Ansprechpartner:
Stephanie Müller: info@basic-contact.de
/ 040-51316611
Nora Sachtleben: info@sachtleben-coaching.de
/ 040 - 47 44 13
Carmen Schön: carmen.schoen@uspinternational.de
/ 040-43216168
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