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Qualität: Grad, in dem ein Satz inhärenter
Merkmale Anforderungen erfüllt (DIN EN ISO 9000:2000).
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Qualitätskontrolle: s.
Evaluation.
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Rapport: Durch gegenseitige Anerkennung und
Vertrauen gekennzeichnete Beziehung zwischen mindestens zwei Personen. Als
Kennzeichen eines guten Rapports kann die stabile Tragfähigkeit einer
Beziehung angesehen werden. Rapport kann somit als notwendige Grundlage
einer Beratungsbeziehung angesehen werden.
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Rational-Emotive Therapie:
Von Albert Ellis entwickelte Therapieform, die neurotische Erkrankungung
auf dysfunktionale Glaubenssätze ("Ich darf nicht...";
"Ich muss..."; "Immer wenn ich...") und somit falsche
Interpretationen von Umweltereignissen zurückführt. Die Rational-Emotive
Therapie (RET) geht davon aus, dass mit der Identifikation dieser
dysfunktionalen Glaubensätze und einer anschließenden Einstellungsänderung
eine Gesundung möglich ist.
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Reflexion: Prüfendes und vergleichendes
Nachdenken. Im engeren Sinn das "Zurückbeugen" des Denkens als
(kritisches) Denken des Gedachten.
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Reframing: Umdeutung des Verhaltens oder
Erlebens. Durch ein Reframing werden festgefahrene Muster in einen anderen
Rahmen gesetzt, der neue Sichtweisen ermöglicht. Im NLP versteht man
unter Reframing diverse Veränderungsstrategien, denen als Grundmuster
eine Umdeutung gleich ist. Das Reframing geht von der Grundannahme aus,
dass Erfahrungen von dem Zusammenhang (dem Rahmen) abhängig sind, in dem
man sie sieht. Wird dieser Rahmen umgedeutet, so verändert sich auch die
Erfahrung. Ziel ist es meist, für ein Verhalten oder Erleben einen nützlichen
Rahmen zu finden.
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Relativismus: Die Fähigkeit und
Bereitschaft, Verhaltensweisen, Auffassungen, Gedankenmodelle und Werte
anderer Personen, Gruppen und Gesellschaften als genauso vernünftig zu
erachten, wie die eigenen.
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RET: s. Rational-Emotive Therapie.
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Rückmeldung: s. Feedback.
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Selbst-Coaching: Beratung ohne
Hilfe von außen. Selbst-Coaching dient der selbstgesteuerten
Kompetenzverbesserung durch entsprechende Lernmethoden. Die Fähigkeit zum
Selbst-Coaching wird als Ergebnis eines Coachings und als Voraussetzung,
um selber zu coachen, angesehen.
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Selbstkongruenz: s. Kongruenz.
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Selbstreflexion: Prüfendes und
vergleichendes Nachdenken über sich selbst, das eigene Verhalten und
Erleben (s.a. Reflexion).
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Soziale Kompetenz: Fähigkeiten
zur effektiven Umsetzung von Zielen und Absichten in sozialen
Interaktionen. Typische Kennzeichen sozialer Kompetenz sind Faktoren wie
Selbstreflexionsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen,
Kooperationsbereitschaft und Konfliktfähigkeit.
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Stabs-Coaching:
Organisationsinternes Coaching durch für diese Aufgabe fest angestellte
Stäbe. Diese interne Prozessberatung ergänzt bzw. unterstützt
vorhandene Personalentwicklungsmaßnahmen. Stabs-Coaching kann in der Form
von Einzel- und von Gruppen-Coaching stattfinden, da die Stabs-Coachs
ihrer Tätigkeit meist hauptberuflich nachgehen und entsprechend
qualifiziert sind. Stabs-Coaching empfiehlt sich vor allem dann, wenn ein
Vorgesetzten-Coaching nicht in Frage kommt und kein externer Berater gewünscht
ist. Die Zielgruppe des Stabs-Coachings beschränkt sich i.d.R. auf
Organisationsmitglieder, die aus dem mittleren und unteren Management
stammen. Die Statushöhe des Stabs-Coachs ist meist nicht für höhere
Managementebenen ausreichend.
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Supervision: Emotions- und
beziehungsorientierte Beratungsform zur Thematisierung beruflicher
Zusammenhänge. Historisch begründet lassen sich bei der Supervision
folgende Funktionsbereiche erkennen: Administrative Supervision (Führung,
Beratung und Kontrolle durch Vorgesetzte) und Clinical Supervision
(psychotherapeutische Supervision und Supervision in der Sozialarbeit).
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Symptomverschreibung: s.
Paradoxe Intention.
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System-Coaching: s. Team-Coaching.
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TA: s. Transaktionsanalyse.
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Team-Coaching: Coaching-Variante, bei
der eine im beruflichen Funktionszusammenhang stehende Personengruppe in
ihrem organisationalen Umfeld gecoacht wird. Ziel ist die effektive
Teamentwicklung und Verbesserung von Kommunikation, Motivation und
Kooperation. Team-Coaching ist eine Unterform des Gruppen-Coachings und
wird oft durch Einzel-Coaching für die Team-Mitglieder ergänzt.
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Tele-Coaching: Coaching via Telefon, Fax und Internetdiensten (hauptsächlich E-Mail, Dis-kussionsforum und Chat). Während die Nutzung dieser Medien zunächst nur als Ergänzung zum persönlichen Beratungsgespräch diente, bieten mittlerweile einige Berater entsprechende Dienstleistungen nur auf diesen Wegen an.
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Themenzentrierte
Interaktion: Modell und Gestaltungsmethode zum Arbeiten und Lernen in
Gruppen. Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) wurde 1955 von Ruth C.
Cohn begründet und in den USA und Europa weiterentwickelt. Das Modell der
TZI strebt ein Gleichgewicht der Faktoren "Thema/Aufgabe",
"Person" und "Gruppe" an (in Form eines Dreiecks
dargestellt), die von dem Umfeld (einem Kreis) umgeben sind. Grundüberlegung
ist, dass in Gruppen immer sachlich-fachliche, individuelle,
zwischenmenschliche und die Bedingungen der Umwelt gleichermaßen berücksichtigt
werden sollten.
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Transaktionsanalyse: Theorie
der menschlichen Persönlichkeit und eine Richtung der Gesprächspsychotherapie.
Die Transaktionsanalyse (TA) wurde in den 60er Jahren von Eric Berne
entwickelt und verbindet tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische
Konzepte mit den Ideen der Humanistischen Psychologie. Populäre Konzepte
der TA sind deren drei Ich-Zustände (das Eltern-Ich, das Erwachsenen-Ich
und das Kindheits-Ich und deren Interaktionen), das Lebensskript
(Aufarbeitung, wie Kindheitserfahrungen das spätere Erleben und Verhalten
beeinflussen) und eine Kommunikationstheorie.
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TZI: s. Themenzentrierte Interaktion.
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Verhaltenstherapie:
Psychotherapeutische Verfahrensweisen, die auf der Annahme basieren, dass
psychische Störungen erlernt sind und wieder verlernt bzw. verändert
werden können. Bekannte Methoden der Verhaltenstherapie (VT) sind die
Konditionierung, Lernen am Modell, systematische Desensibilisierung,
Flooding uvm.
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Vorgesetzten-Coaching:
Coaching von Mitarbeiter durch ihren (meist direkten) Vorgesetzten
(zuweilen auch "Linien-Coach" genannt). Auf Grund der - schon
aus Zeitgründen - eingeschränkten Möglichkeiten des Vorgesetzten, als
Coach zu fungieren, beschränkt sich diese Form der Beratung meist auf
fachbezogene Inhalte. (Weitere Dokumente zum Coaching durch den
Vorgesetzten finden sich im Coaching-Magazin.)
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VT: s. Verhaltenstherapie.
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Übersicht: A-G
Übersicht: H-P
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