Coaching-Report von Christopher Rauen
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Der Vorgesetzte als Coach
 
Aufgrund der im Vergleich zu anderen Coaching-Varianten eingeschränkten Arbeitsform sind die Anforderungen an die fachlichen Qualifikationen des Vorgesetzten nicht so hoch wie an die der hauptberuflichen Coachs.
 
Dennoch verlangt das Coaching dem Vorgesetzten personenzentrierte Aufgaben ab, die z.T. über seine "normalen" Fähigkeiten hinausreichen. Daher müssen die Vorgesetzen in folgenden Bereichen zusätzlich ausgebildet werden.
 
 
  Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
 
  Selbst- und Zeitmanagement
 
  Soziale Kompetenz (insbesondere die Fähigkeit zum Beziehungsaufbau)
 
  (Selbst-)Kritische und konstruktive Reflexionsfähigkeit
 
  Problem- und Konfliktlösefähigkeiten (als wesentliche Interventionsmaßnahmen)
 
  Fähigkeit zur Ziel- bzw. Aufgabenorientierung
 
 
Hinzu kommen idealerweise persönliche Eigenschaften wie:
 
  Glaubwürdigkeit und Integrität
 
  Einfühlungsvermögen
 
  Unvoreingenommenheit
 

Ähnlich wie bei der Ausbildung zum hauptberuflichen Coach bleibt auch hier das Problem offen, wer der Führungskraft das Coachen bzw. das entwicklungsorientierte Führen beibringt. I.d.R. geschieht dies durch Seminare, in denen den Vorgesetzten die entsprechenden Qualifikationen vermittelt werden sollen.
 
Darüber hinaus ist es sinnvoll, dass die Vorgesetzten Erfahrungen mit Formen des Selbst-Coaching sammeln und auch regelmäßig selber gecoacht bzw. supervidiert werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die coachenden Vorgesetzten bei Problemen fundierte Ansprechpartner haben und ihre Coaching-Fähigkeiten entwickeln können. Auf keinen Fall dürfen coachende Vorgesetzte sich selbst überlassen werden.
 
  

Quellen & nützliche Links
 
 
Coaching. Innovative Konzepte im Vergleich.
 
Weitere Informationen zum Vorgesetzten-Coaching
 
Word-Dokumente zum Vorgesetzten-Coaching im Coaching-Magazin
 
 
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